VfB-Frauen trotz vieler Chancen nur Remis

Bad Cannstatt - Die Frauen des VfB Stuttgart wollten im Heimspiel der 1. Verbandsliga gegen den Mannheimer HC einen Dreier landen, um sich in der oberen Tabellenhälfte festzusetzen. Die VfB-Mädels starteten gut, vergaben aber einige Möglichkeiten. Die Quittung folgte in der 20. Minute. Mannheim nutzte eine Unkonzentriertheit der VfB-Abwehr und erzielte das 1:0. Die Stuttgarterinnen waren aber keineswegs beeindruckt. In der 27. Minute glich der VfB aus: Eine Ecke über links schlenzte Elissa Eggenweiler unhaltbar hoch ins linke Eck. In der zweiten Hälfte ein ähnliches Bild: Viele Chancen, nur scheiterte der VfB wie so oft an sich selbst oder an der gegnerischen Torhüterin. Die VfB-Mädels gaben das Tempo vor und machten das Spiel, konnten den Ball aber letztendlich nicht über die Linie bringen und so blieb es beim 1:1.

In der Oberliga galt es für die VfB-Herren, vor heimischem Publikum gegen den HC Heidelberg kühlen Kopf zu bewahren und positiv ins Spiel zu starten. Es war klar, dass insbesondere mit nicht ganz vollständig besetztem Kader, Heidelberg ein schwerer Gegner sein wird. Jedoch bereits in der ersten Minute geriet der VfB nach einem Stellungsfehler in Rückstand. In der 9. Minute erhöhte Heidelberger gar auf 2:0. Die Gäste machten nun Druck und konnten die Defensive der Stuttgarter teilweise clever ausspielen und erhöhten bis zur Pause auf 5:0. Die zweite Hälfte sollte besser werden. Die Stuttgarter spielten nun viel strukturierter, sowohl defensiv als auch offensiv. Es gelang den VfB-Jungs nun auch, sich durch die Raumdeckung der Heidelberger zu kombinieren und gefährlich in den gegnerischen Schusskreis einzudringen. Die Schwaben konnten so das Ergebnis durch Fabian Kelch (2), Jordi Mas und Tobias Krähling noch freundlicher gestalten. Doch auch Heidelberg traf noch zwei Mal und so endete die Partie mit 7:4 für Heidelberg. Morgen, 14 Uhr spielen die VfB-Herren in der Halle Neugereut gegen den HC Ludwigsburg II. Danach spielen in gleicher Halle um 16 Uhr die VfB-Damen gegen FT 1844 Freiburg.

 

Cannstatter Zeitung, 09.12.2017
Thomas Reinmüller

VfB-Männer verlieren Lokalderby

Bereits am Donnerstagabend kam es zur ungewöhnlichen Spielzeit um 20:15 Uhr in der Oberliga zum Lokalderby zwischen den Herren des VfB Stuttgart und dem HTC Stuttgarter Kickers II. Im Auswärtsspiel lag der VfB zur Pause zwar mit 2:1 in Front, mussten sich am Ende aber doch noch mit 4:5 geschlagen geben.

Auch die VfB-Damen hatten am vergangenen Spieltag in der 1. Verbandsliga beim SSV Ulm wenig Glück. Trotz einer 2:1-Pausenführung verloren sie noch mit 2:3. Dennoch bleiben die VfB-Frauen Tabellenführer. Heute kommt es in der Sporthalle des Elly-Heuss- Knapp-Gymnasiums zu einem Doppel-Heimspieltag: Die VfB-Herren empfangen um 14 Uhr den HC Heidelberg, um 16 Uhr spielen die VfB-Damen I gegen FT Freiburg.

Der Spielplan der 5. Verbandsliga wollte es so, dass sowohl die VfB-Herren II als auch die in der gleichen Liga vertretenen VfB-Herren III im ersten Saisonspiel in Heidelberg aufeinander trafen. Dabei behielten die VfB-Herren II mit 3:2 die Überhand. Außerdem gewannen die VfB-Herren II noch mit 3:2 gegen die TSG Heidelberg. Die VfB-Herren III spielten 3:3 gegen den SV Böblingen III. Auch die VfB-Damen II starteten in die Saison. In Esslingen unterlagen sie mit 1:4 gegen den HC Ludwigsburg II und mit 3:5 gegen den Karlsruher TV.

Cannstatter Zeitung, 02.12.2017
Thomas Reinmüller

VfB-Frauen: Ausgleich kurz vor Schluss

Die Frauen des VfB Stuttgart erkämpften sich in der 1. Verbandsliga ein 2:2 beim HC Tübingen. Der VfB ging bereits in der 4. Minute in Führung. Elissa Eggenweiler umrundete die Tübinger Keeperin, und passte auf die freistehende Rebecca Sharpe, die locker ins leere Tor einschob. Kurz danach kam Tübingen besser ins Spiel und vergab Chancen. Kurz vor der Pause hatte der VfB drei Ecken, die aber nichts einbrachten. Nach der Pause folgte die kalte Dusche für den VfB: Tübingen glich in der 34. Minute aus, und machte wenig später sogar das zwischenzeitlich nicht unverdiente 2:1. Der VfB machte dann wieder mehr Druck. Sage und schreibe vier Ecken brachten aber nichts ein. In der 49. Minute dann die Erlösung: Eine Ecke verwertete Rebecca Sharpe direkt zum 2:2-Endstand. Morgen, 18.30 Uhr geht es zum SSV Ulm.

Nachdem es die VfB-Herren in der Oberliga vergangene Woche gegen den TSV Mannheim II nur mit einem A-Nationalspieler zu tun hatten, trafen sie beim Feudenheimer HC gleich auf zwei ehemalige A-Nationalspieler. Niklas Meinert absolvierte 137 Spiele für Deutschland, Nicolas Emmerling brachte es auf 70 Länderspiele. Dementsprechend war das Ergebnis gegen das Farmteam des Mannheimer HC mit 2:8 auch dieses Mal recht deutlich. Die VfB-Jungs begannen zunächst im tiefen Fünferwürfel. Die Hausherren nutzten gleich nach fünf Minuten den ersten Stellungsfehler zum Führungstreffer. Fabian Kelch glich danach per Strafecke aus. Die Feudenheimer erwiesen sich jedoch als kaltschnäuzig und zogen auf 3:1 davon, ehe Tommy Häuser das 2:3 markierte. Es war das erste Tor im zweiten Spiel für den VfB-Neuzugang. Mit 2:5 ging es in die Pause. Im zweiten Abschnitt kassiert der VfB noch drei Treffer zum 2:8.

Cannstatter Zeitung, 23.11.2017
Thomas Reinmüller

VfB-Frauen gut in Form

Durchwachsene Ergebnisse der Hockeyspieler des VfB Stuttgart zum Auftakt der Hallenrunde


Bad Cannstatt - Beim ersten Heimspiel der Hallensaison fuhren die Frauen des VfB Stuttgart einen 5:1-Heimsieg gegen den TSV Ludwigsburg ein und setzten sich so an die Tabellenspitze der 1. Verbandsliga.

Die VfB-Mädels gingen selbstbewusst ins Spiel und erzielten gleich in der ersten Minute das 1:0. Elissa Eggenweiler fing einen Pass ab, legte auf Belinda Blaschik, die unten rechts ins Tor einschob. Fünf Minuten später eroberte Elissa Eggenweiler erneut an der Mittellinie den Ball und spielte ihn zunächst an die Füße einer Ludwigsburger Verteidigerin - die Unparteiischen ließen den Vorteil laufen und Marissa Gläsle erhöhte aus kurzer Distanz auf 2:0. In der 13. Minute passte Mona Gläsle quer übers Parkett auf Marissa Gläsle, die weiterleitete auf Belinda Blaschik, die nur noch ins leere Tor einschieben musste. In der Folgezeit traute sich Ludwigsburg mehr und machte offensiven Druck. Obwohl Schlimmeres durch die Abwehrreihe der Stuttgarter sowie durch Torhüterin Emmy Wund verhindert werden konnte, kam in der 22. Minute der 1:3-Anschlusstreffer. Davon ließ sich der VfB nicht beeindrucken. In der 9. Minute bediente Rebecca Sharpe Hanna Walter, die den Ball zum 4:1-Halbzeit- stand über die Linie schob. Nach der Pause hatte der VfB viele Chancen, jedoch im entscheidenden Moment ohne die nötige Durchschlagskraft. Den Abschluss zu einem guten Hallenauftakt lieferte Marissa Gläsle in der 57. Minute, als Henriette Commichau durch die TSV-Abwehrreihe marschierte und gekonnt zum 5:1-Endstand auflegte. Morgen, 11 Uhr, tritt man beim HC Tübingen an.

Zum Start in die Oberliga-Hallensaison hatten die VfB-Herren mit dem TSV Mannheim II einen starken Gegner vor der Brust. Der TSV, obwohl auf den vorderen Plätzen der Regionalliga etabliert, musste per Zwangsabstieg in die Oberliga. Der Aufstieg dürfte das erklärte Ziel der Mannheimer sein. Denn für den TSV liefen unter anderem der neunfache A-Nationalspieler Maximilian Schulz-Linkholt und der U-21-Nationalspieler Nicolas Proske auf. Die Gäste zeigten sich auch vom Start weg wach und nutzten einen Ballverlust des VfB in der zweiten Minute zum Führungstreffer. Die Stuttgarter agierten nach dem Weckruf zunächst konzentrierter in der Defensive, konnten jedoch weitere Gegentreffer nicht verhindern. Nach Grüner Karte für Fabian Kelch war der VfB zunächst kurz in Unterzahl. Als Tobias Krähling nach 23 Minuten den ersten Treffer für die Stuttgarter erzielte, stand es bereits 0:4. Mit 1:6 ging es in der Neugereuter Halle zur Halbzeitpause. Die zweite Hälfte bot ein ähnliches Bild wie die erste: Stuttgart stand tief, Mannheim kontrollierte das Spiel und gewann letztlich mit 13:2. Das zweite VfB-Tor erzielte Werner Radtke. Das Cannstatter Team zeigte insgesamt eine bessere Leistung, als es das Ergebnis vermuten lässt. Morgen (16.30 Uhr) treten die VfB-Herren in Feudenheim an.

Thomas Reinmüller
Cannstatter Zeitung, 18.11.2017

 

Teamleistung wird nicht belohnt

Hockeyspielerinnen des VfB Stuttgart vergeben erneut viele Chancen und verlieren 0:1

Ludwigsburg - Die Frauen des VfB Stuttgart bestritten ihr letztes Oberliga-Spiel vor der Hallensaison. In der Neuauflage des Saisonfinales der Vorsaison ging es gegen den weinroten Rivalen HC Ludwigsburg um drei äußerst wertvolle Punkte. Nach zuletzt starken Teamleistungen, jedoch ohne Konsequenz im letzten Drittel, wollte man bei optimalen Bedingungen Zählbares aus Ludwigsburg mitnehmen. Das gelang nicht. Der VfB unterlag mit 0:1 (0:1).

Die erste Hälfte zeichnete sich vor allem durch körperbetonte Zweikämpfe im Mittelfeld aus. Eine ausgeglichene erste Hälfte sah vor allem zwei Riesenchancen für die VfB-Damen. In der siebten Minute spielte Henriette Commichau stark auf und dribbelte den Ball durch die Ludwigsburger Verteidigung, ehe sie den Ball auf Lara Krist ablegte. Ihr Schuss wurde aber von der Ludwigsburger Keeperin abgewehrt. Keine vier Minuten später marschierte Hannah Walter durch die Ludwigsburger Verteidigung, konnte aber nicht genug Druck hinter den Ball bekommen, und der Schuss wurde erneut abgewehrt. In der Folgezeit kam Ludwigsburg auch zu einigen Möglichkeiten, die meisten davon konnten aber von der Stuttgarter Abwehrreihe entschärft werden. Eine Ecke des HCL in der 17. Minute konnte zu einer erneuten Ecke abgewehrt werden, die ebenfalls nichts brachte. In der 27. Minute kam aber die kalte Dusche für die Stuttgarter: Einen kurzen Moment unkonzentriert und schon ging ein Pass direkt durch die Verteidigung und zur Ludwigsburger Stürmerin, die den Ball an Emmy Wund vorbei zum 0:1 einschieben konnte.

In der Halbzeit wurde beschlossen, dass die Stuttgarter ein bisschen offensiver agieren sollen. Chancen waren da - wie auch in den vergangenen Partien - man muss sie eben nur noch zum Torerfolg nutzen. Die zweite Hälfte fing auch gleich mit einer Riesenmöglichkeit an. Anja Rommelspacher scheiterte nach einem genauen Zuspiel aus kurzer Distanz an der HCL-Keeperin. Die Stuttgarterinnen machten ununterbrochen Druck auf das Ludwigsburger Tor und ließen selbst wenige Chancen vor ihrem eigenen Tor zu. Einzig und allein ein zwischenzeitlich mehr als verdientes Tor blieb aus. Und so endete das Spiel mit einer 0:1-Niederlage für den VfB Stuttgart. Nach sechs Spielen in der Oberliga-Saison 2017/18 stehen die VfB-Damen mit drei Punkten im Tabellenkeller auf dem siebten Platz. Jedoch nehmen die VfB-Damen eine starke Leistung der Mannschaft als Motivation und Schwung für die Hallensaison und die darauffolgenden Sommerrunde auf dem Feld mit.

Die VfB-Herren nutzten die letzte Möglichkeit, noch vor der Winterpause das Punktekonto zu verbessern. In Karlsruhe holten sie beim 3:3 zumindest einen Punkt und stehen über die Winterpause damit auf dem sechsten Tabellenplatz in der Oberliga.

Cannstatter Zeitung, 21.10.2017
Thomas Reinmüller

VfB-Nachwuchs freut sich über Silber

 U-14 Hockeyspieler verlieren Endspiel in der Verbandsliga nach Penaltyschießen - VfB Aktive gehen leer aus

Bad Cannstatt - Keine Punkte holten die Männer des VfB Stuttgart am Doppelspieltag. Sowohl gegen Bietigheim als auch Ludwigsburg verließ man den Platz als Verlierer. Nicht besser erging es den Frauen. Sie verloren ihr Oberliga-Spiel gegen Heidelberg.

Beim Mitaufsteiger in Bietigheim begannen die Stuttgarter mit solidem Aufbauspiel. Immer wieder fand der VfB Lücken im System der Hausherren und konnte sich in die gegnerische Hälfte kombinieren. Im Viertel fehlte allerdings etwas die Konsequenz - gefährliche Torchancen blieben selten. Nach hinten arbeitete das Team zunächst gut und konnte im gesamten Spielverlauf zahlreiche defensive Zweikämpfe für sich entscheiden. Dennoch konnte sich Bietigheim bei schnellen Kontern mehrfach Chancen erspielen. Zwei Strafecken der Gastgeber konnten die Stuttgarter abwehren. Torlos ging es in die Pause, doch den Wieder- L anpfiff verschliefen die Herren gehörig. Quasi mit dem Anstoß erzielte Bietigheim das 1:0. Zehn Minuten später verwandelte Kai Bock die erste Strafecke unten links und sorgte damit für den zwischenzeitlichen Ausgleich. Weitere zehn Minuten später ging der VfB abermals durch eine kurze Ecke sogar in Führung. Bietigheim machte nun deutlich mehr Druck, erspielte sich gute Torchancen und glich zehn Minuten vor dem Ende aus. Kurz vor Schluss übersahen die Unparteiischen, dass ein Bietigheimer den Ball mit dem Körper spielte und so irregulär den 3:2-Siegtreffer erzielte. Eine bittere Niederlage für den VfB gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.

Im letzten Heimspiel der Hinrunde hatte der VfB den HC Ludwigsburg II zu Gast. Trotz schwerer Beine vom Vortag begann das Team gut. Kapitän Ludwig Schmid überspielte die Ludwigsburger Offensive mehrfach mit langen Schlenzbällen, jedoch blieb der VfB vorne zu harmlos, um das Gehäuse des HCL ernsthaft zu gefährden. Mit zunehmendem Spielverlauf übernahmen die Gäste mehr und mehr das Spiel. Die Stuttgarter hatten Probleme im Aufbau gegen die gut gestaffelte Raumdeckung der Ludwigsburger, die Defensive hielt jedoch zunächst stand. Ein ungeschickter Wechsel begünstigte schließlich das 1:0 für Ludwigsburg. Danach erhöhten die Gäste den Druck und erzielten das 2:0. Nach Wiederanpfiff lief der VfB aufgrund von Ballverlusten in gefährliche Konter und Torhüter Dennis Berrer bewahrte das Team mehrfach vor weiteren Gegentreffern. Kurz vor Ende der Partie kassierte man aber noch das Tor zum 0:3-Endstand. In der letzten Begegnung der Hinrunde müssen die VfB-Herren heute beim bisher punktlosen Team des Karlsruher TV antreten.

Im vierten Saisonspiel ging es für die VfB-Damen gegen den HC Heidelberg. Vom Anpfiff an legten die Stuttgarterinnen richtig los und ließen den Heideibergerinnen keine Chance, ins Spiel zu kommen. Die Gäste wurden schon beim Spielaufbau unter Druck gesetzt und so entstanden schnell die ersten Torchancen für die VfB-Mädels - ein Tor blieb aber aus. Dafür führte eine der seltenen Offensivaktionen gegen Ende der ersten Hälfte zum 1:0 für Heidelberg. In der zweiten Hälfte verlief das Spiel fast identisch. Die Stuttgarterinnen machten Druck, störten die Heidelberger schon früh im Spielaufbau, spielten sich Chancen heraus, doch ein Tor wollte einfach nicht fallen. Auch drei kurze Ecken wurden nicht genutzt. Dann noch eine Schrecksekunde für alle Stuttgarter, als Lena Schwend nach einem Zweikampf am Boden liegen blieb und verletzt raus musste. So musste Stuttgart den Rest der zweiten Hälfte ohne Kapitän auskommen. Trotzdem wollten alle zusammen nicht noch einmal Punkte liegen lassen und die letzten zehn Minuten wurde starkes Pressing gespielt, ein Tor gelang aber nicht mehr. Heute beim HC Ludwigsburg gilt es, die Negativserie zu stoppen.

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Die erfolgreiche VfB-Knaben-A (hinten von links): Hockey-Abteilungsleiter Roland Schmid, Max Waldbauer, Henri Wollenberg, Alessio Gualtieri, Trainer Steven Krietsch, Hennes Oppold, Julius Heinrich, Trainer Markus Kaupp, Simon Eberhardt, Lennard Günzler, Enrico Hampl, Finn Kubietziel, Louis Döring und VfB-Vorstand Bernd Gaiser; (vorne von links) Marc Reinmüller, Jesper Steemann-Engel, Oie Frietsch und Jan-Luca Ingerl.

 

Für die VfB-Hockey-Jugend standen in der Verbandsliga die letzten Saisonspiele an. Dabei unterlagen die VfB-Knaben-A (U 14) in einer höchst spannenden Partie am Ende denkbar knapp mit 6:7 im Penaltyschießen gegen Tuttlingen. Damit schließen die VfB-Jungs mit einer beeindruckenden Teamleistung die gelungene Saison mit Silber ab. Am gleichen Tag konnten die VfB-Mädchen-A (U 14) in der Platzierungsrunde mit 3:0 gegen Weinheim und mit 2:1 gegen Merzhausen gewinnen und sich letztlich den fünften Tabellenplatz sichern.

Cannstatter Zeitung, 14.10.2017
Thomas Reinmüller

VfB-Aktive bleiben ohne Punkte

Bad Cannstatt - Die Oberliga- Frauen des VfB Stuttgart rückten beim Mannheimer HC 2 mit dem Ziel an, drei Punkte zu holen. Die Stuttgarterinnen starteten gut ins Spiel und ließen hinten nichts zu. Sie standen kompakt und defensiv. Um mehr Druck auszuüben und in den gegnerischen Schusskreis zu kommen, gingen die VfB-Mädels nach der ersten Viertelstunde in die Offensive. Dabei ging aber die Ordnung verloren, die Abstände wurden zu groß und die Schwaben ließen sich zu leicht umspielen. So fielen noch in der ersten Hälfte drei Gegentore, alle auf die selbe Weise. Die Mannheimer kamen über rechts in den Schusskreis und fanden jedes Mal eine freie Mitspielerin für den gefährlichen Querpass vor dem Tor. In der Pause waren sich die VfB- Mädels einig: Die erste Hälfte abhaken und nach vorne blicken. Zudem müssten die Räume klein gehalten und dynamischer agiert werden. Gesagt, getan und plötzlich drehte sich das Spiel. Man setzte die Mannheimer schon bei der Ballannahme unter Druck und erreichte so viele Ballgewinne. Bei einer einstudierten Eckenvariante gelang Hannah Walter schließlich das 1:3.

Die VfB-Mädels lieferten zwar eine starke zweite Hälfte ab, zu weiteren Toren reichte es aber nicht mehr. Beim Heimspiel am vergangenen Dienstag gegen den SSV Ulm fehlte den VfB-Damen das Glück und sie verloren mit 1:2. Heute um 16 Uhr empfängt der VfB den HC Heidelberg. Mit 0:7 kamen die VfB-Herren beim SV Böblingen ordentlich unter die Räder. Die VfB-Herren treten heute (17.30 Uhr) zum Oberliga-Spiel beim Bietigheimer HTC an, morgen, 10 Uhr, empfängt man den HC Ludwigsburg II.

Daumendrücken ist angesagt für die VfB-Knaben-A (männliche U 14) beim heutigen Endspiel (11 Uhr) in der Verbandsliga. Auf heimischem Platz in der Mercedesstraße geht es um den baden-württembergischen Pokal gegen den RW Tuttlingen. Die VfB-Jungs freuen sich über lautstarke Unterstützung auf den Rängen.

Cannstatter Zeitung, 07.10.2017
Thomas Reinmüller

Doppelsieg zum Auftakt

Sowohl die Hockey-Oberliga-Frauen als auch die -Männer des VfB Stuttgart gewinnen souverän

Bad Cannstatt - Zum Auftakt der Oberliga-Saison empfingen die Frauen des VfB Stuttgart den TSV Mannheim II und gewannen souverän mit 2:0. Auch den Männern ist der Start in die Oberliga-Runde geglückt - sie besiegten die Stuttgarter Kickers II mit 3:0.

Die VfB-Frauen dominierten über weite Strecken die Partie und hatten die besseren Chancen, die aber bis zur Pause ungenutzt blieben. In der Halbzeitpause war somit klar: Die Chancen müssen besser genutzt werden. Auch in der 38. Minute blieb Anja Rommelspacher im Eins- gegen Eins-Duell mit der Mannheimer Keeperin ohne Erfolg. Das Mannheimer Tor schien geradezu vernagelt. Dann jedoch konnten die VfB-Mädels in der 55. Minute eine Strafecke herausholen. Diese wurde nach einer Variante über rechts auf der Linie von einer Verteidigerin mit dem Körper gestoppt. Die Folge: Siebenmeter. Den Strafstoß verwandelte Elissa Eggenweiler mit einem trockenen Schlenzer zum überfälligen 1:0. Die VfB-Damen dominierten das Spiel mit hohem Pressing und konsequentem Powerplay. Nach einer starken Kombination über den linken Flügel fiel der hochverdiente zweite Treffer für den VfB: Der Ball wurde in die Mitte gespielt, wo Anja Rommelspacher mit der argentinischen Rückhand unten links ins Tor platzierte. So stehen die VfB-Damen nun in der Oberligatabelle direkt hinter den Stuttgarter Kickers II, die das bessere Torverhältnis aufweisen. Eben beim Stadtrivalen Stuttgarter Kickers treten die VfB-Mädels heute um 18 Uhr an.

Auch die VfB-Herren sind nach einjähriger Abstinenz erfolgreich in die Oberliga-Saison gestartet. Zum Auftakt gewann der VfB das Derby gegen die Herren II der Stuttgarter Kickers souverän mit 3:0. In den ersten Minuten kamen die Gäste etwas besser ins Spiel und hatten mehr Ballbesitz, ohne das Tor des VfB ernsthaft in Gefahr zu bringen. Schnell stellten sich die Hausherren auf den Gegner ein und schafften es, sich in den gegnerischen Kreis zu kombinieren. Carsten Thorwart wurde nach einem Konter zentral in letzter Sekunde geblockt, zudem erspielten sich die VfB-Jungs zwei Strafecken. In der elften Minute durften die Cannstatter erstmals jubeln. Nach Ballgewinn zwischen Mittellinie und gegnerischem Viertel hatte Fabian Kelch mit einem Solo über die linke Seite drei Gegenspieler düpiert und den Ball in die Mitte gepasst. Tobias Krähling vollendete am langen Pfosten aus kurzer Distanz. Die Gäste kamen dem Kasten von VfB- Torhüter Dennis Berrer in dieser Hälfte nur einmal nahe, eine Straf-ecke führte jedoch zu nichts. Der VfB verwandelte hingegen eine kurze Ecke im Nachschuss. Werner Radtke hatte den abgewehrten ersten Ball reaktionsschnell zum 2:0 über die Linie gebracht. Auch in der zweiten Hälfte blieb der VfB griffig in den Zweikämpfen und kontrollierte die Partie. Erstmals halfen dabei die beiden Neuzugänge Fabian von Karstedt und Kai Bock, die mit Neukapitän Ludwig Schmid für die nötige Ruhe im Aufbau sorgten. Lediglich acht Minuten nach Wiederanpfiff konnte sich der starke Fabian Kelch mit seinem Treffer zum 3:0 belohnen. Unermüdlich arbeitete der kleine Berliner die ganze Partie und war überall auf dem Platz zu finden. Auch das übrige VfB-Team zeigte sich spielfreudig und erlaubte sich nur eine kurze Phase der Unkonzentriertheit kurz nach Mitte der zweiten Halbzeit. Nach einem spielfreien Wochenende geht es für die Herren am 30. September in Böblingen um die nächsten Punkte.

Für die VfB-Hockey-Jugend geht es nun um die Platzierungen im Baden-Württembergischen Pokalwettbewerb. Allen voran die VfB- Mädchen-B, die in der Finalrunde am Sonntag in Bietigheim den Pokal gewinnen wollen. Für die VfB- Knaben-A geht es heute um 15.30 Uhr auf heimischem Platz gegen SSV Ulm zunächst um den Finaleinzug.


Cannstatter Zeitung, 23.09.2017
Thomas Reinmüller