0:1 - VfB-Herren nun Schlusslicht

Bad Cannstatt - Die Herren des VfB Stuttgart empfingen zum Kellerduell der Oberliga den Tabellenletzten Karlsruher TV und unterlagen mit 0:1. Dadurch ist der VfB nun Schlusslicht.
Schon seit Wochen hatte sich abgezeichnet, dass mit diesem Spiel der Klassenerhalt weitestgehend gesichert werden kann, somit war die Motivation des VfB vor Beginn des Spiels entsprechend hoch. In der ersten Hälfte befreite sich der VfB gut gegen hoch stehende Karlsruher, jedoch blieben die Torchancen rar. Der Karlsruher TV hatte einige Chancen, die jedoch durch Keeper Dennis Berrer allesamt gut vereitelt werden konnten. Mitte der ersten Hälfte dann das überraschende 0:1. Ein Karlsruher Spieler drang mit einem Sololauf in den Stuttgarter Schusskreis ein und wollte einen Pass Richtung Tor schieben. Der herausgeeilte VfB-Keeper rutschte am Ball vorbei und konnte das Tor nicht verhindern. Die zweite Hälfte war mehr von Kampf geprägt an diesem sehr heißen Spieltag. Dem VfB gelangen einige Konter, der ersehnte Ausgleich wollte jedoch einfach nicht gelingen. Felix Kaerger setzte zu einem schönen Solo an, traf jedoch nur den Pfosten. Den abgeprallten Ball konnte Tobias Krähling anschließend nicht im Tor unterbringen. Gegen Ende des Spiels wurde es zusehend schwieriger, strukturierte Angriffe zu fahren. In den letzten Minuten war die Chance da, per Strafecke auszugleichen. Nach einem Schuss von Steven Krietsch prallte der Ball hoch ab und wurde von Fabian Kelch über die Linie gedrückt. Die Schiedsrichter verweigerten dem Treffer jedoch die Anerkennung. So verlor der VfB unglücklich. Nun gilt es, die letzten beiden Spiele zu nutzen, um den drohenden Abstieg noch abzuwenden: Am Sonntag, 8. Juli, in Ulm und beim letzten Saisonspiel zu Hause am Samstag, 14. Juli, gegen Mannheim II.

Cannstatter Zeitung, 06.07.2018
Thomas Reinmüller

VfB-Herren früh in Rückstand

Bad Cannstatt - Die Herren des VfB Stuttgart traten zum Oberliga-Auswärtsspiel beim HC Ludwigsburg an und unterlagen mit 0:3.

Das Spiel hatte kaum richtig begonnen, da stand es bereits 1:0 für die Hausherren. Eine nachlässig verteidigte lange Ecke wurde im Kreis abgefälscht und landete unglücklich im Tor der VfB. Kurz danach kamen auch die Cannstatter zu guten Gelegenheit. Jordi Mas konnte einen Ball am gegnerischen Kreis erobern, wurde jedoch vom Torwart gestoppt. Der HCL blieb nach Standards gefährlich und erhöhte erneut nach langer Ecke zum 2:0. Die Chance zum direkten Anschluss konnten die Stuttgarter nach eigener Strafecke nicht nutzen. Tobi Krähling verpasste den Nachschuss am langen Pfosten. Werner Radtke hatte nur eine Minute später die größte Gelegenheit des VfB, verfehlte das Tor jedoch knapp, nachdem er den Ludwigsburger Keeper bereits umkurvt hatte. Nach dem Wechsel starteten die Gastgeber erneut besser, der VfB konnte eine kurze Ecke aber ebenso abwehren, wie einige aussichtsreiche Konter. In der 50. Minute erzielte der Gastgeber sein drittes Tor durch einen Spielzug über die linke Seite des VfB. Fabian Kelch und Jordi Mas hatten nur zwei Minuten später wiederum gute Gelegenheiten für den VfB, brachten die Zuspiele jedoch nicht im gegnerischen Gehäuse unter. Kurz vor Ende der Partie konnte der Stuttgarter Keeper Dennis Berrer einen Stürmer des HCL nur per Foul stoppen, bügelte seinem Schnitzer jedoch selbst wieder aus und wehrte den folgenden Siebenmeter ab. So endete die Partie mit 3:0 für Ludwigsburg. Am Sonntag, 1. Juli, 13 Uhr, gegen den Karlsruher TV folgt für den VfB ein wichtiges Heimspiel auf der Kunstrasenanlage in der Mercedesstraße.

Cannstatter Zeitung, 29.06.2018
Thomas Reinmüller

VfB-Männer stecken im Keller

Bad Cannstatt - Nach einer herben 0:6-Heimniederlage wird die Luft im Oberliga-Abstiegskampf für die Männer des VfB Stuttgart langsam dünn. Mutig waren die Stuttgarter ins Spiel gestartet und setzten die Gäste vom SV Böblingen in den ersten Minuten mit ihrem Pressing unter Druck. Eine kurze Ecke brachte aber den ersten Dämpfer für den VfB und die Gäste gingen mit 1:0 in Führung. Nervös und verunsichert reagierten die VfB-Jungs auf das Gegentor und der SV Böblingen über-nahm die Kontrolle. Begünstigt durch Fehlpässe und einfache Ballverluste baute Böblingen die Führung bis zur Halbzeit auf 4:0 aus. Nach der Pause präsentierte sich der VfB zwar wieder selbstbewusster, verpasste es aber, seine kurzen Ecken zum Anschlusstreffer zu nutzen. Nach einer intensiven, spielerisch aber fairen zweiten Hälfte hieß es am Ende 0:6. Ein deutlicher Sieg für den Tabellenführer aus Böblingen. Die Stuttgarter müssen nun im Abstiegskampf dringend punkten, um nicht gänzlich den Anschluss zum Lokalrivalen aus Degerloch und dem Bietigheimer HTC zu verlieren.

Am kommenden Samstag geht es zum HC Ludwigsburg 2, bevor am 1. Juli das nächste Heimspiel auf dem Kunstrasenplatz in der Mercedesstraße ansteht.

Cannstatter Zeitung, 22.06.2018
Thomas Reinmüller

Klassenerhalt dank guter Rückrunde

Hockeyspielerinnen des VfB Stuttgart bleiben in der Oberliga

Die Hockeyspielerinnen des VfB Stuttgart bestritten ihr letztes Spiel der Oberliga-Feldsaison 2017/18 beim FT Freiburg. Obwohl die VfB-Frauen mit 0:3 unterlagen haben, sie den Klassenerhalt geschafft.

Die Niederlage der Hinrunde wollten die VfB Mädels wieder gut machen und so die gute Rückrunde mit einem Sieg abschließen. Leicht hektisch fingen die Schwaben an und eine Unachtsamkeit brachte auch gleich die erste Ecke der Freiburger - und die saß. Zwar wurde der erste Torschuss abgewehrt, jedoch konnten die Freiburger Stürmerinnen den Nachschuss verwandeln und so nach drei Minuten mit 1:0 in Führung gehen. Nach zehn Minuten fanden die Stuttgarterinnen auch ins Spiel und hatten zwei gute Ausgleichchancen. Nachdem Josephine Opitz einen flachen Ball in den Kreis schlug, machte Anja Rommelspacher diesen mit einem sehenswerten Stecher noch gefährlicher. Dieser wurde zwar abgewehrt, jedoch erreichte der Ball Mara Jörke - ihr Schlenzer ging aber nur an den Pfosten. Wenig später bekam der VfB eine Strafecke, die als gut ausgeführter Eckenschlenzer jedoch von den Freiburgerinnen abgewehrt wurde. Der VfB hielt gut mit und ließ auch wenig zu, bis zur 28. Minute: Ein Schlag der Freiburgerinnen wurde von der Stuttgarter Hintermannschaft nicht gestoppt und gelangte so in den Schusskreis. Im Kreis stand eine Freiburger Stürmerin sträflich frei, umspielte Keeperin Emmy Wund und traf zum 2:0. Kurz vor dem Pausenpfiff bekam der VfB noch eine Strafecke, diese wurde aber abgelaufen. In der zweiten Hälfte kam der VfB besser und schneller ins Spiel und ließ wie gegen Ende der ersten Hälfte wenig zu. Zwei Ecken der Freiburger konnten abgelaufen beziehungsweise abgewehrt werden. Jedoch blieben den VfB-Damen aber auch die Großchancen verwehrt, so dass es in der 54. Minute zum 3:0 für Freiburg kam. Zu allen Übel verletzte sich auch die Abwehrchefin Bianca Braun in der Schlussphase des Spiels. Der VfB verlor zwar seinen Saisonabschluss, jedoch können die VfB-Damen erhobenen Hauptes auf die Rückrunde zurückschauen. So können die Stuttgarterinnen mit dem Klassenerhalt wertvolle Lektionen für die kommende Oberliga-Saison aus dieser Partie mitnehmen.

Noch nicht durch sind die VfB-Herren. Diese haben in der Oberliga noch fünf Partien auszutragen - die nächste am Sonntag, 17. Juni, 11 Uhr, zu Hause gegen den SV Böblingen.

Cannstatter Zeitung, 09.06.2018
Thomas Reinmüller

Wichtiger Erfolg VfB-Herren

Bad Cannstatt - Das letzte Heimspiel der Saison endete für die Frauen des VfB Stuttgart mit einem 0:0 gegen den Oberliga-Zweiten HC Ludwigsburg. Die VfB- Mädels gingen von Anfang an mit Druck nach vorne drauf und erarbeiteten sich in dem ausgeglichenen Spiel immer wieder Chancen. Man merkte den Stuttgarterinnen in beiden Hälften den Biss und Siegeswillen an, jedoch fehlte der Erfolg im Abschluss. Da auch Ludwigsburg nicht genau zielte, blieb es beim 0:0. Pech hatte VfB-Spielerin Mona Gläsle. Ein unkontrollierter Schlag einer Gegenspielerin traf sie in der ersten Hälfte direkt im Gesicht, sodass sie ins Krankenhaus musste: Diagnose Jochbeinbruch. Die VfB-Frauen befinden sich auf dem sechsten Tabellenplatz.

Dank einer souveränen Teamleistung gewannen die VfB-Herren das wichtige Oberliga-Duell gegen den Bietigheimer HTC verdient mit 2:0 und feierten den ersten Heimsieg in der Rückrunde. Bereits zu Beginn hatten die Gastgeber mehr Ballbesitz und ließen sich durch die Manndeckung der Gäste wenig beeindrucken. In der 22. Minute nutzte Tommy Häuser die erste Strafecke des VfB zum 1:0. Vor der Halbzeit hätte der VfB fast auf 2:0 erhöht, nach-dem Werner Radtke den gegnerischen Verteidiger an dessen Kreis zu einem Ballverlust zwingen konnte. Der Bietigheimer Schlussmann reagierte jedoch gedankenschnell. Nach der Pause machte der VfB so weiter: Nico Thorwart hebelte mit einem Diagonalpass zur Mittellinie die Sturmreihe des Gegners aus, der aufgerückte Tom Hawxwell leitete den Ball zur Grundlinie weiter. Den anschließenden Querpass verwandelte der herangesprintete Tobias Krähling zum 2:0. Felix Kaerger hatte in der 62. Minute die Möglichkeit abermals zu erhöhen, sein Schlag mit der argentinischen Rückhand ging jedoch über das Tor. Der VfB ist nun mit einem Spiel weniger wieder am Lokalrivalen aus Degerloch vorbeigezogen und belegt den 6. Platz.

Cannstatter Zeitung, 19.05.2018
Thomas Reinmüller

Per Doppelschlag auf der Siegerstraße

Frauen des VfB Stuttgart gewinnen Oberliga-Heimspiel gegen Mannheim mit 2:0

Nach der 0:4-Niederlage gegen die Stuttgarter Kickers galt es für die Oberliga-Spielerinnen des VfB Stuttgart, gegen den Mannheimer HC II zu gewinnen. Zahlreiche Zuschauer fanden - auch wegen des Tags der offenen Tür beim VfB- Hockey - bei frischen 16 Grad den Weg an die Mercedesstraße. Sie bekamen direkt zu Beginn einen offensiven VfB zu sehen, der in einer ausgeglichenen Eröffnungsphase gleich die erste Großchance hatte. In der 2. Minute wurde eine Strafecke aufs Tor von der Mannheimer Keeperin geklärt, den Nachschuss von Mara Jörke kratzte eine Verteidigerin gerade noch von der Linie. In der 16. Minute gab es ein Kuriosum, welches mit hoher Wahrscheinlichkeit einzigartig im Hockey ist: Sieben Strafecken in Folge wurden gegen den VfB gepfiffen - ein Torerfolg für die Gäste blieb aber aus. In der 24. Minute dann die Erlösung für den VfB: Josephine Opitz fing den Ball in der Mitte ab, legte ihn auf den rechten Flügel zu Mara Jörke, die die lauernde Marissa Gläsle im Kreis anspielte. Diese verwandelte den Ball zum 1:0. Kurz darauf bekam Elissa Eggenweiler den Ball am Kreisrand, ließ zwei Verteidigerinnen stehen und erzielte per sehenswertem Rückhandschrubber das 2:0. Die zweite Hälfte verlief ohne erwähnenswerte Großchancen, bis in der 45. Minute der VfB einen Siebenmeter zugesprochen bekam. Jedoch scheiterte Rebecca Sharpe an der Torhüterinn. Der VfB bewies durch eine kämpferische Leistung und einen bemerkenswerten Siegeswillen viel Moral, und hielt mit dem Sieg gegen den MHC den Anschluss an das Tabellenmittelfeld. Nun richtet sich der Fokus der VfB-Damen auf das am Sonntag, 6. Mai, anstehende Auswärtsspiel beim SSV Ulm.

Foto: Nils WüchnerJubel bei den Hockeyfrauen des VfB Stuttgart:
Sie besiegten den Mannheimer HC II mit 2:0.
Foto: Nils Wüchner


Nach einem kämpferischen Rückrundenstart in der Oberliga mit dem Punktgewinn gegen Ulm, mussten die VfB-Herren ersatzgeschwächt beim TSV Mannheim 2 eine 2:7-Niederlage einstecken. In der ersten Hälfte war die Stuttgarter Defensive noch recht stabil und verhinderte zahlreiche Großchancen. Drei gegnerische Straf-ecken wurden abgelaufen. Den VfB-Jungs gelang es aber kaum, selbst offensive Akzente zu setzten. Nur durch Konter kamen die Stuttgarter vor das Mannheimer Tor, die Ausbeute waren zwei Strafecken, welche nicht genutzt wurden. Da Mannheim seine vorerst letzte Ecke verwandelte, ging es mit einem verdienten 1:0 für die Gast-geber in die Pause. In der zweiten Hälfte erhöhte Mannheim den Druck. Nun merkte man dem VfB den verletzungsbedingt geschwächten Kader mit nur drei Wechselspielern an. Die Hausherren do-minierten und erhöhten bis zur 55. Minute auf 7:0. Gegen Ende des Spiels zeigten die Herren Moral und verkürzten durch Tommy Häuser und Till Sonntag, der seinen ersten Pflichtspieltreffer im VfB-Dress erzielte, auf 2:7. Am Samstag, 5. Mai, um 18 Uhr müssen die VfB-Herren im Stadtderby bei den Stuttgarter Kickers II erneut Moral zeigen, um den ersten Dreier der Rückrunde zu sichern.

Cannstatter Zeitung, 05.05.2018
(Thomas Reinmüller)

VfB-Frauen starten mit Niederlage

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Hallensaison starteten die Damen des VfB Stuttgart mit dem letzten Spiel der Hinrunde 2017/18 wieder in die Oberliga-Feldsaison. Gegner war die FT Freiburg 1844. Die VfB-Damen waren vor zahlreichen Zuschauern in der Mercedesstraße gewillt, die ersten Feld-Punkte seit September 2017 einzufahren. Die Partie war zu Beginn geprägt durch gutes taktisches Stellungsspiel beider Teams. Dementsprechend gab es keine Groß-chancen. Die erste klare Chance vergab Freiburg in der 13. Minute. Die erste richtige Möglichkeit des VfB folgte in Form einer Strafecke in der 21. Minute, doch die Herausgabe kam nicht an. In der zweiten Hälfte machte Freiburg mehr Druck. In der 56. Minute fiel das 1:0 für die Gäste: Eine Strafecke wurde von den Freiburgerinnen über links verwandelt. Die Stuttgarterinnen mussten nun mehr Druck nach vorne machen, jedoch fehlte es beim letzten Pass oft an der Konzentration. In den letzten zwei Minuten holte das Stuttgarter Trainergespann die Torhüterin raus. Doch die Gastgeber wurden nicht belohnt - mit einem Konter erzielte Freiburg in der 70. Minute den 2:0-Endstand.

Heute treten die VfB-Frauen beim TSV Mannheim an. Die VfB-Herren starten am Sonntag, 11 Uhr, mit dem Heimspiel auf dem Kunstrasen in der Mercedesstraße gegen Ulm in die Oberliga-Feldsaison.

Cannstatter Zeitung, 10.05.2018
(Thomas Reihmüller)

Aussprache mit meisterlicher Wirkung

Hockeyspielerinnen des VfB Stuttgart schaffen nach Startproblemen Wiederaufstieg in die Oberliga

Ziele steckt sich jede Mannschaft vor der Saison. Da bilden auch die Hockeyspielerinnen des VfB Stuttgart keine Ausnahme. Die Meisterschaft in der Verbandsliga und der damit verbundene Wiederaufstieg in die Oberliga, darauf schworen sich die Spielerinnen samt Trainer-Trio Carina Mathä, Thomas Wehrle und Stefan Cinello vor dem Rundenstart ein. „Nun ja, zu Beginn lief es nicht wie gewünscht", erinnert sich Carina Mathä. Die VfB-Damen schienen vom Weg abzukommen. Sie liefen Gefahr, das Ziel aus den Augen zu verlieren. Also was tun, war die Frage noch früh in der Runde. Die Trainer baten zu Saisonbeginn gleich zwei Mal zur Aussprache, verschiedene Dinge wurden unumwunden angesprochen. Und siehe da, die Krisensitzungen haben ihre Wirkung nicht verfehlt, „Plötzlich lief es bei uns. Wir spielten gut und fanden zurück in die Erfolgsspur." Für die Trainerin keineswegs überraschend. Das Team verfüge einfach über viel Qualität für die Liga und habe dieses Potenzial dann auch aufgezeigt. Zudem wollte keine Spielerin eine Partie verpassen, immer mithelfen, die Meisterschaft nach Stuttgart zu bringen - außergewöhnlich. Das kenne sie auch anders, sagt die 32-jährige Mathä. „Personelle Änderungen aufgrund von beispielsweise spontanen Skifahr-Trips waren in der Vergangenheit keine Seltenheit. Nicht so in dieser Hallensaison. Niemand wollte auf seinen Einsatz verzichten." Zudem blieben die Spielerinnen vom Verletzungspech verschont. Auch das kenne man anders und sei sicherlich auch ein Grund für das positive Abschneiden gewesen.

Als hartnäckigster Konkurrent kristallisierte sich der TSV Ludwigsburg heraus. Im direkten Aufeinandertreffen hatte man mit den Barockstädtern aber keine Probleme: Das Hinspiel gewann der VfB mit 5:1, in Ludwigsburg siegte man mit 6:2 - die Weichen auf Meisterschaft waren gestellt. Diese sicherte sich das Team am abschließenden Spieltag durch einen 3:2-Erfolg bei der Freiburger Turnerschaft von 1844 - letztlich mit satten fünf Zählern Vorsprung. Gleichzeitig gelang dadurch der sofortige Wiederaufstieg in die Oberliga. Auch der Blick auf das Torverhältnis zeigt, dass die VfB-Frauen meisterliches vollbrachten haben: 39:17 aus zehn Spielen lautet die Bilanz. Damit wies das Team mit dem Brustring mit weitem Abstand die beste Defensive auf. In Sachen Toreschießen rangierte man auf Rang zwei, nur der drittplatzierte SSV Ulm traf zweimal mehr. Für die beste Präzision vor dem Tor zeichnete Rebecca Sharpe verantwortlich - sie erzielte 13 Treffer. Elissa Eggenweiler brachte es auf zehn Jubelmomente.

Demnächst geht es für die Frauen wieder nach draußen aufs große Feld. Im Freien spielen die Stuttgarterinnen bereits in der Oberliga. Auch dort verfolgen sie wieder ein Ziel. Dieses ist aber das krasse Gegenteil zur Hallensaison, lautet nämlich Klassenerhalt. Nach sechs von 14 Spieltagen finden sich die VfB-Frauen auf dem vorletzten Platz wieder. Der Rückstand zum drittletzten Heidelberg beträgt bereits vier Zähler. Es gibt also erneut noch viel zu tun. Vielleich helfen ja erneut klärende Gespräche.

Cannstatter Zeitung, 24.03.2018
Torsten Streib

 

Im Bild hinten von links:
Henriette Commichau, Bianca Braun, Hannah Walter, Anja Rommelspacher, Trainer Stefan Cinello, Belinda Blaschik, Elissa Eggenweiler, Karim Abada, Marissa Gläsle, Mona Gläsle, Trainerin Carina Mathä und Helen Strobel

Vorne von links:
Emmy Wund, Clara Waldbauer, Lena Schwend und Rebecca Sharpe

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok